Christof Arn16.02.2015, 17:32

Fairphone ist da!

Es geht! Viele Produkte entstehen unter Leiden von Menschen und Natur – und nicht immer kann man es umgehen, solche zu kaufen. Hier gibt es die Möglichkeit, einen Schritt in die richtige Richtung zu tun.

Gegenökonomie zeichnet sich ab: Seit wenigen Wochen bin ich Besitzer eines "Fairphone" (www.fairphone.com). Der Tipp meines jüngsten Bruders kam im richtigen Moment: Ich brauchte ein neues Telefon. Also sofort bestellt (ich war wohl einer der ersten, die eins aus der zweiten Serie gekriegt haben), in Betrieb genommen und – einfach ein schönes Gefühl. Auch der ganze Umgang mit den Lizenzen usw. ist angenehm; anders als sonst immer, wo man beschwatzt und mit Dingen, die man nicht will, «beehrt» wird. Hier mache ich wirklich die Erfahrung, dass eine Gruppe von Leuten etwas für mich gemacht hat. Wenn man schon um Mobiltelefonie und Dauererreichbarkeit mit all ihren Nachteilen nicht herumkommt: Damit ich nicht immer dieses Gefühl verdrängen muss, wahrscheinlich unnötig viel Kinderarbeit, grobe Ausbeutung von Erwachsenen, krasse Umweltzerstörung in die Hand und ans Ohr zu nehmen, wenn es klingelt. Jetzt streichelt mein Finger über das Werk einer Gruppe von Menschen, die die Welt schöner gemacht haben. Nicht perfekt - viele Schädlichkeiten bleiben auch. Aber ein grosser Schritt in die richtige Richtung. So wünsche ich mir Ökonomie, Markt. (Übrigens: Mit der Kamera machte ich einen Anfängerfehler, meldete mich per Mail beim Support und wurde rasch und freundlich unterstützt. Persönlich, nicht kanalisiert von einem maschinellen Ticketsystem. Super.)
fairphone.comBestellen für die Schweiz

Der Hund war schon damals, als Hans Ardüser, Lehrer und Wandermaler, ihn auf die Fassade malte, Begleiter des Menschen, und ist es bis heute. Unser Blog berichtet, was im Ardüserhaus passiert, kommentiert, was uns begegnet und freut sich, wenn er Sie begleiten darf.